Cannabidiol gegen Heroinsucht

CBD Öl als Waffe gegen die Heroinsucht

Heroin ist eine aus dem Schlafmohn gewonnene Droge. Damit ist es mit dem Opium verwandt, jedoch ist es um ein vielfaches stärker. Im Gegensatz zum Opium, welches geraucht wird, ist die übliche Aufnahme von Heroin die Injektion. 

Heroin trat in den letzten 100 Jahren periodisch alle 25 Jahre in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins. In den 1920ern war es eine beliebte „Szene-Droge“, die vor allem in den intellektuellen Kreisen aus Künstlern und Philosophen in den Metropolen beliebt war. Seine verheerende Wirkung konnte jedoch auch damals schon beobachtet werden. In den 1950ern wurde Heroin vor allem bei ehemaligen Soldaten des zweiten Weltkriegs beliebt. 

Mit der Erfahrung mit dem aus Opium gewonnenen Morphium, versuchten sie mit dieser Droge ihre Kriegstraumatisierungen zu behandeln und wurde darüber süchtig. Einen regelrechten Boom erlebte das Heroin Ende der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre hinein. Wieder waren es die vom Vietnamkrieg heimkehrenden Soldaten, welche die Droge in die Gesellschaft brachten. Die Droge wurde so für junge Erwachsene und Teenager erreichbar. Die Heroinsucht wurde spätestens ab dieser Zeit als Krankheit identifiziert, die gesellschaftsgefährdendes Potential hatte.  Angesichts tausender in die Heroinsucht abdriftender und sterbender Teenager, war gesellschaftliches Handeln angezeigt: In den USA und Westeuropa folgte eine Aufklärungskampagne der nächsten. Bücher wie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ entstanden in dieser Zeit und trugen zur Steigerung des öffentlichen Bewusstseins zum Thema Heroin bei. In dieser Zeit wurde auch die Therapie von Heroinsüchtigen mittels Ersatzstoffen erforscht. Dennoch verschwand Heroin wieder im Laufe der 1980er Jahre und spielte in der Drogenszene bis 1990 eine untergeordnete Rolle. Statt der eskapistischen Wirkung von Opium und Heroin waren in den 1980er Jahren aufputschende Drogen angesagt: Kokain und seine Billig-Variante Crack dominierten den Drogenhandel und verdrängten das Heroin in den Status einer „Loser-Droge“.

Ausgerechnet das kalte und verregnete Seattle im äußersten Nordwesten der USA blieb aber eine Hochburg des Heroinkonsums. In der damals aufkommenden „Grunge“ Szene, einer Musikrichtung, die durch ihre depressiven Texte bekannt ist, blieb das Heroin nach wie vor die Droge Nr. 1. Der bekannteste Vertreter dieses Genres war Kurt Cobain. Er war bekennender Heroin-Konsument bis er sich im Jahr 1994 das Leben nahm – ein häufiges Schicksal von Heroin-Konsumenten.

Wieder schien es, als würde Heroin an Bedeutung verlieren. Doch dann geschah etwas, welches die US-amerikanische Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte und bis heute wie ein Flächenbrand durch das Land fegt: Das Heroin wurde bei ganz normalen Mittelklasse-Familien zur Ersatzdroge für ein bestimmtes Medikament: Im Jahr 1996 brachte der Arzneimittelhersteller „Prudue“ das Schmerzmittel „OxyContin“ auf den Markt.  Es wurde als „Wundermittel“ beworben, da es höchst wirksam gegen Schmerzen ist aber nicht abhängig machen sollte. Der erste Teil der Aussage trifft durchaus zu. OxiContin ist ein wirksames Schmerzmittel. Der zweite Teil hat sich als fataler und verheerender Irrtum erwiesen. OxiContin ist äußerst suchtfördernd – und dazu teuer. Seit seiner Einführung sind tausende und abertausende amerikanische Familien völlig unbedarft in einen Teufelskreis geraten: Bei einem Besuch beim Arzt wegen einer normalen Indikation (Migräne, Muskelkrämpfe, Unfallnachsorge) wurde OxiContin als Schmerzmittel verschrieben. Daraus entwickelte sich eine Sucht, die schnell nicht mehr finanzierbar war. Schließlich stiegen die Mütter und Väter auf das billigere Heroin um – mit den aus den vorangegangenen Epidemien bekannten Folgen.

Die Zahlen heute sind erschreckend: alleine 72.000 Menschen starben im Jahr 2017 in den USA am Opioid-Missbrauch. Ein großer Teil davon kam aus der Mittelschicht: Normale Väter und Mütter mit Kindern, Jobs, Haus und College-Sparvertrag für den Nachwuchs. Mittlerweile geht die Zahl der Drogentoten durch Heroin seit 1996 in die Hunderttausende. Die Opoidsucht ist heute eines der gravierendsten gesellschaftlichen Probleme in den USA. Prudue wurde inzwischen zu einer Strafzahlung von 600 Millionen Dollar verurteilt. Etliche Arztpraxen, die allzu leichtfertig OxiContin verschrieben haben, wurden geschlossen. Viele Ärzte und sogar Pfleger und Krankenschwestern wurden wegen des Handels mit OxiContin zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Dennoch frisst sich die Opoidsucht weiter wie ein Lauffeuer durch die US-amerikanische Gesellschaft und nichts scheint es stoppen zu können.

Besondere Schwierigkeiten bei der Therapie

Die Therapie der Opoidsucht stößt auf zwei große Schwierigkeiten. Anders, als bei Alkohol- oder Nikotinsucht ist eine Abhängigkeit von Heroin nicht von heute auf morgen zu beenden. Das Absetzen des Suchtmittels kann so starke Entzugserscheinungen auslösen, dass die Entzugsversuche sogar mit tödlichem Herzversagen enden können. Eine Entwöhnung von Heroin muss daher schrittweise und unter professioneller Aufsicht erfolgen. Es genügt allerdings nicht, einfach nur immer kleinere Dosen an Heroin zu nehmen. Bleibt der gewünschte „Kick“ aus, schlägt die zweite Herausforderung bei der Heroin-Entwöhnung zu: Der Suchtdruck, also das Verlangen nach der Droge wird unkontrollierbar stark. Aus diesem Grund wird Heroin auch die „gnadenlose Geliebte“ genannt. Menschen unter Heroineinfluss werden äußerst gefügig und kontrollierbar, da sie für den Zugang zur Droge praktisch alles tun würden. Nicht zuletzt deshalb ist Heroin auch die bevorzugte Droge für Menschenhändler, da sich Prostituierte mit ihr besonders einfach unter Kontrolle halten lassen.

Ein Mittel, welches eine Heroinsucht erfolgreich bekämpfen soll, muss also an zwei Punkten ansetzen: Es muss die gefährlichen Folgen des Entzugs abmildern und es muss den Suchtdruck bekämpfen. Hierfür wurde in den 1980ern bereits das „Methadon“ entwickelt. Es ist ebenfalls ein Opioid. Jedoch hat es bei Weitem nicht die berauschenden Eigenschaften des Heroins. Ganz frei von Nebenwirkungen ist Methadon nicht. Es löst beispielsweise starke Müdigkeitsattacken aus und bewirkt, dass die behandelten Personen unvermittelt einfach einschlafen. Methadon hat aber die Fähigkeit, den Suchtdruck zu mildern und die unkontrollierbare Gier nach Heroin zu stoppen. Das macht es dazu geeignet, es initiativ als Ersatzdroge zu verwenden um im Nachgang die Dosis schrittweise zurück zu fahren.

Ein Problem hat sich jedoch aus der Erfahrung mit dem Methadon gezeigt: Die Rückfallquote ist sehr hoch. Es genügt nicht, den unmittelbaren Suchtdruck der Heroin-Abhängigen abzufangen. Die Lebensqualität der Betroffenen ist häufig so schlecht, dass sie keinen Weg in ein normales, geregeltes und motivierendes Leben finden. Das mit normalen Mitteln (Erfolg, Sicherheit, Leistung) erreichbare Glücksgefühl ist bei Weitem nicht mit einem Heroin „Kick“ zu vergleichen. Die über diesen Weg ausgeschütteten Glückshormone kommen aufgrund des überstrapazierten Belohnungsapparats der Abhängigen nicht mehr richtig an. Sie finden einfach nicht wieder zu einem normalen, gesunden Lebensglück zurück. Die dafür zuständigen Rezeptoren im Hypothalamus sind durch den Drogenmissbrauch geschädigt und können nicht so einfach ersetzt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Methadon seinerseits abhängig machen kann. Letzten Endes tauschen die Betroffenen durch den Wechsel von Heroin auf Methadon für einige Zeit nur ein Leben voller Glücksmomente gegen ein eher trauriges Leben aus.

Nun bringt sich aber CBD Öl als Alternative zum Methadon ins Gespräch. Das bereits vielfach getestete und durch intensive Studien in seiner Wirksamkeit belegte Cannabidol scheint auch bei der Drogen-Ersatz-Therapie ein sehr interessantes Mittel zu sein, um Betroffene aus der Abhängigkeit zu lösen. Denn es wartet mit einem enormen Vorteil auf: CBD macht nicht abhängig. Dies wurde sogar schon von der WHO durch eine intensive Studie bestätigt.

CBD – das „gute“ Cannabidoid

CBD ist das „Schwester“ – Cannabidoid zum THC. Es wird, wie sein berauschender Bruder, ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnen. Jedoch hat es nur sehr geringfügige berauschende Eigenschaften, die praktisch nicht ins Gewicht fallen. Aus diesen Grund ist der Handel mit CBD-haltigen Produkten legal, solange ihr THC-Gehalt 0,2% nicht überschreitet. Dieser Grenzwert gilt allerdings nur für Deutschland. In anderen Ländern gibt es andere Grenzwerte, die aber meistens weit darüber liegen.

CBD wird per Dampfdestillation aus dem Hanföl extrahiert. In seiner reinen Form ist es ein Kristall. Diese hoch dosierten Darreichungsformen wurden schon erfolgreich gegen schwere Nervenleiden wie Parkinson, Epilepsie und sogar Alzheimer eingesetzt. Auch diese Dosen sind legal zu erwerben, nur sind sie sehr teuer. 

CBD ist gut in Öl löslich, weshalb es in zahlreichen Konzentrationen als CBD-Öl vermarktet wird. Das schwächste CBD Öl hat ca. 2-3% Anteil. Das stärkste gegenwärtig verfügbare CBD-Öl hat eine Konzentration von 53%. Derart starkes CBD-Öl sollte jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt genommen werden. 

CBD Öl als Waffe gegen die Opoidsucht

In einem Artikel von 2017 aus dem American Journal of Psychiatry wird von einer Studie berichtet, bei der CBD in der Drogentherapie von Opoidsucht getestet wurde. Die Ergebnisse waren überraschend gut. Als Medikament wurde „Epidiolex“ verwendet. Dies ist ein verschreibungsfähiges, CBD-haltiges Medikament. Die meisten Probanden sprachen sehr gut auf die Applikation an. Der Suchtdruck wurde, selbst bei Trigger-Bildern wie Spritzen, Löffeln oder psychodelischen Zuständen, deutlich reduziert. CBD ist bereits als Schmerzmittel und als Entzündungshemmer erfolgreich im Einsatz. Damit kann das Cannabidol nicht nur den Suchtdruck lindern. Es bekämpft gleichzeitig auch die Ursachen und die Symptome des Leidens, weswegen überhaupt mit der Einnahme von Opiaten begonnen wurde.

Die erste Pilotstudie war sehr vielversprechend. Sie wurde an einer Gruppe von 42 Erwachsenen durchgeführt, die allesamt eine langjährige Heroin-„Karriere“ hinter sich hatten und bei denen jeder Entwöhnungsversuch bislang fehlgeschlagen ist. Ausgeführt wurde die Studie vom „Addiction Institute Mount Sinai“ in New York, eines der führendsten Forschungsinstitute von Suchtkrankheiten in den USA. Die Blindstudie ergab, dass die Gruppe mit dem CBD-Medikament ein signifikant geringeres Verlangen nach Opiaten verspürte, wie die Placebo-Gruppe. Ermutigt vom Erfolg dieser ersten Ergebnisse, arbeitet das Addiction Institute Mount Sinai nun verstärkt an erweiterten Folgestudien. Hierbei soll die Wirkung von CBD auf das Gehirn von Suchtkranken genau erforscht werden.

Bedeutung für die Betroffenen

Es besteht kein Zweifel darüber, dass die angstlösende und Suchtdruck-senkende Wirkung auf das CBD zurück zu führen ist. Zwar hat sich aus den Ergebnissen noch kein neuer Therapieansatz abgeleitet, welcher flächendeckend zum Einsatz kommen kann. Jedoch wecken diese Ergebnisse Hoffnungen. Da CBD Öl im Gegensatz zu Methadon, auch in den USA relativ leicht zu bekommen ist, kann hierin eine schnelle Hilfe gegen die weitere Ausbreitung der Opiatsucht liegen. Idealerweise führt eine flächendeckende Verbreitung und erleichterter Zugang zu hoch konzentriertem CBD Öl dazu, dass es gar nicht erst zu einer Opiatsucht kommt. Denn CBD ist ebenso gut als Schmerzmittel verwendbar, wie das dazu entwickelte „OxyContin“. Die Forschung dazu ist im vollen Gange. Aber die Liberalisierung von Marihuana und Hanf-Produkten läuft hier der verheerenden Wirkung der Opiat-Epidemie entgegen. Je mehr Staaten sich der Liberalisierung von Hanf anschließen, desto leichter wird es für tausende von Schmerzpatienten, eine Alternative zu den bislang verschriebenen Schmerzmitteln zu erhalten. Angesichts der verheerenden Auswirkungen von OxyContin und in Folge, Heroin, ist das nur begrüßenswert und zu wünschen. Dennoch ist Vorsicht angezeigt.

Keine frühen Hoffnungen!

Besonders der Fall OxyContin zeigt, wie vorsichtig man mit der Hoffnung auf „Wundermittel“ sein muss. Auch dieses Medikament wurde im Jahr 1996 als „revolutionär“ angekündigt. Hochwirksam und keine Suchtgefahr – so hieß es in den Anzeigen und Flyern. Man hätte es besser wissen können. Schließlich ist einer der Wirkstoffe von OxyContin das hochgefährliche Fentanyl. Dies ist ein Opiat, welches die Wirkung von Morphium um den Faktor 300 übersteigt. Prudue, der Hersteller von OxyContin, musste inzwischen zugeben, dass die Studien für die Zulassung von OxiContin geschönt wurden.

Mit CBD-Öl als Ersatzstoff für Methadon und sogar OxyContin selbst sollte man deshalb heute entsprechend vorsichtig umgehen. Zwar gibt es WHO-Studien, welche die Harmlosigkeit und nicht vorhandene Suchtgefahr von CBD bescheinigen. Dennoch: Von einer Wunderdroge sollte man erst dann sprechen, wenn CBD Öl durch hinreichend viele unabhängige Studien in seiner Wirksamkeit bestätigt wurde. Allerdings sieht es nach gegenwärtigen Stand der Kenntnisse genau danach aus – und weckt Hoffnungen auf mehr.

Nicht nur gegen Heroinsucht wirksam

CBD scheint ein allgemein Suchtdruck-senkendes Potential zu besitzen. Auch Alkohol- oder Nikotinabhängige berichten davon, dass sie durch CBD Öl relativ leicht von ihren Süchten los gekommen sind. Bislang sind dies aber nur ungeprüfte Erfahrungsberichte. Man weiß nicht, ob die zugrunde liegenden Artikel nicht der Phantasie eines Naturheilmittel-Händlers entsprungen sind. Ganz von der Hand weisen sollte man diese Effekte aber nicht. Immerhin hat sich CBD schon bei vielen Krankheitsbildern als erstaunlich effektiv erwiesen.

Dennoch: Die einfache Verfügbarkeit von CBD Öl und anderer Produkte aus CBD wecken Hoffnungen, dass die Anzahl von Erfahrungsberichten in dieser Richtung steigt. Rauschmittel wird es zwar in jeder Gesellschaft und zu jeder Zeit geben. Sie sollten aber nicht diese exzessiv verheerenden Wirkungen haben, wie sie durch Heroin, Methamphetamin, Kokain und Alkohol gegenwärtig verursacht werden. Wenn CBD Öl ein wirksamer Beitrag dazu ist, die Folgeerscheinungen unter Kontrolle zu halten, dann ist das nur begrüßenswert.

Ganzheitlicher Ansatz erforderlich

Jede Sucht hat einen Auslöser. Es ist daher wichtig, über die Ursachen einer Sucht ebenso zu forschen, wie über ihre Bekämpfung. Gepaart mit Aufklärung und einer Schaffung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, welche das Aufkommen einer Sucht nicht mehr begünstigen, kann diese Krankheit bereits im Entstehen verhindert werden. Es ist gut, wenn in naher Zukunft das CBD Öl als „Retter in der Not“ bereit steht. Besser ist es jedoch, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und eine Sucht bereits im Entstehen als solche zu erkennen und abzufangen.

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CBD Autor

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen.

Quellenangabe

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Cannabidiol-Produkte bald in der Apotheken-Freiwahl? DAZ.online, 10. April 2018.