Wirkung & Anwendung

CBD Öl gegen Schmerzen und Entzündungen | Studienbasiert

Was CBD für die professionelle medizinische Anwendung so interessant macht ist, dass der Körper über die passenden Rezeptoren verfügt, an welches die Cannabinoide andocken können. Damit ist CBD eines der Nahrungsergänzungsmittel, bei denen die Nutzer von besonders schnellen Effekten berichten. Das unterscheidet CBD von anderen Nahrungsergänzungsmitteln und Aufbaupräparaten, bei denen häufig eine lange Vorlaufzeit und disziplinierte Einnahme voran gehen muss, bevor ein Effekt bemerkt wird. Die Wirkung von CBD hängt von seiner Dosierung ab. Eine hohe Dosierung mit einem hoch konzentrierten Präparat wirkt natürlich schneller und länger als eine niedrige, schwach konzentrierte Dosierung. 

Viele Anwender berichten von guten Eigenschaften in Akutfällen. Die Erfahrungsberichte sprechen von sehr guten Ergebnissen bei:

  • Migräneattacken
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Tourette
  • Krämpfen, z.B. bei Parkinson

Da die Einnahme nachgewiesenermaßen nicht schädlich ist, kommt es auf einen Versuch an. Seine Natürlichkeit und seine geringen bis nicht vorhandenen Nebenwirkungen macht es vielen chemischen Pharmazeutika überlegen. Auch bei einer hohen Dosierung muss man – so hat es die WHO nachgewiesen – nicht um seine Nieren, seinen Magen oder seine Leber bangen. Im Gegenteil: CBD ist gemäß den Erfahrungsberichten ein recht vielseitiges Naturheilmittel, welches für zahlreiche Anwendungen eine positive Wirkung zeigen soll. Es ist daher anscheinend als Akut-Therapeutikum geeignet. Allerdings sollte der Anwender bereits eine gewisse Erfahrung mit CBD Öl haben. Es ist, trotz kaum bekannter Nebenwirkungen, recht wichtig, die exakte Dosierung für sich selbst genau zu kennen. Dazu sind die niedrig konzentrierten Präparate besonders gut geeignet: Bei einem 5% CBD Öl kommt es auf einen Tropfen mehr oder weniger nicht so genau an – bei einem 15% starkem Öl kann schnell ein Zuviel erreicht werden. Schließlich möchte man seine Schmerzen therapieren und nicht leicht benebelt davon werden. 
CBD Öl ist in seiner Anwendung nicht annähernd mit der enormen psychoaktiven Wirkung von THC, dem anderen, bekannteren Cannabidoid aus der Hanf-Pflanze, zu vergleichen. Hochwertige Präparate haben einen THC-Anteil von maximal 0.1 %. Ab einem Anteil von 0.2 % wird ein Präparat auch illegal, da damit der gesetzlich zulässige Höchstwert von THC erreicht wird. Mit anderen Worten: In einen rauschhaften Zustand kann man sich mit CBD Öl definitiv unmöglich versetzen, ganz gleich wie hoch man es dosiert. Allerdings kann man von CBD Öl sehr gut schlafen, sogar etwas zu gut, wenn man es stark überdosiert. 

Bei Schlaflosigkeit und Nervosität

Hanf hat in der traditionellen Naturmedizin einen festen Platz. Bis zu einer Bekämpfung, die erst vor ca. 100 Jahren begonnen hat, war der Hanf ein traditionelles Naturheilmittel. Er wurde für viele gesundheitliche Probleme angewendet. Vor allem seine beruhigende Wirkung wurde seit jeher sehr geschätzt. Im Wesentlichen geht diese Wirkung auf das berauschende und erheiternde THC zurück. Jedoch hat auch das wesentlich harmlosere und legale CBD einen sedierenden Effekt. Heute, da eine exakte Trennung der einzelnen Cannabinoide aus der Hanfpflanze möglich ist, wird das CBD für genau diese therapeutischen Effekte von vielen Nutzern angewendet:

  • Verkürzung des Einschlafvorgangs
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Senkung des persönlichen Stresslevels

Viele Nutzer berichten davon, dass mit der Einnahme von CBD Öl die elend langen Einschlafphasen verschwunden sind. Statt sich stundenlang das Gehirn über die Sorgen des Alltags zu zermartern, nehmen sie vor dem Einschlafen 2-3 Tropfen CBD und sind im Nu im Reich der Träume. Auch die Schlafqualität soll sich durch die Einnahme von CBD schnell und deutlich verbessern. Waren viele Anwender vorher extrem unruhige Schläfer, die sich oft hin- und her gedreht und häufig aufgewacht sind, wurden sie durch die Einnahme von CBD deutlich beruhigter. Ein durchgehender „Schlaf-Block“ von 6, 7 oder 8 Stunden, der in einem völlig erfrischten Zustand beendet wurde, sei für viele Anwender schnell der Normalzustand.

Ein gesunder, erholsamer Schlaf ist eine Grundvoraussetzung, aus der im weiteren Verlauf alles erwachsen kann. Auch wenn die schlaffördernde Wirkung von CBD Öl noch nicht bewiesen ist – das ein langer, tiefer und erholsamer Schlaf die Lebensqualität deutlich steigert, daran besteht nicht mehr der geringste Zweifel. Ein erholsamer Schlaf

  • Verbessert das Immunsystem
  • Verbessert die Konzentrationsfähigkeit
  • Hilft beim Abnehmen
  • Baut Ängste ab
  • Verbessert den Charakter.

Wir empfehlen jedoch, CBD Öl zur Schlafförderung nur dann auszuprobieren, wenn alle anderen Ursachen vorher abgeklärt wurden. Bei einer akuten Schlafapnoe kann CBD Öl beispielsweise nicht viel erreichen. Hier muss per Schlaflabor und ggf. Apnoe-Maske gezielt die Grundlage für einen erholsamen Schlaf getroffen werden. Wenn die nächtliche Unruhe dann immer noch nicht weichen will, ist das CBD Öl in jedem Fall zu empfehlen, bevor man an die gefährlichen chemischen Pharmazeutika geht. Dass diese mittelfristig in eine Abhängigkeit führen, davor warnen heute schon die Ärzte.

Es gibt bereits Studien über Schmerzpatienten, deren Schlafprobleme und die Anwendung von CBD Öl. Die Vermutung ist, dass Cannabidoid dabei nicht nur beim Einschlafen hilft, sondern es auch an den Schmerzrezeptoren andockt. Diese Doppelwirkung ist bei einem nachgewiesenermaßen nebenwirkungsfreien Präparat natürlich höchst willkommen. Die Ergebnisse aus den klinischen Tests sind sehr vielversprechend, die Forschung ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

Viele Anwender von CBD Öl nutzen es auch sehr gerne, um bei akuten Stresssituationen besser „Seinen Mann stehen zu können“. Es wird vor allem von Studenten und Prüflingen gerne angewendet, um die Spitzen einer Prüfungsangst zu kappen. Besonders beliebt ist es bei mündlichen Prüfungen. Auch Arbeitnehmer, die vor Leistungsbeurteilungen, Gehaltsverhandlungen oder Vorstellungsgesprächen stehen, greifen gerne zum CBD Öl, um eine lästige Nervosität auszutreiben. Die Gefahr, völlig sediert vor dem Vorgesetzten zu stehen, besteht bei der moderaten Anwendung von CBD Öl nicht – es ist damit dem „Haschisch-Tütchen auf der Toilette“ deutlich überlegen. Zudem ist es legal – und man riecht später nicht, dass man zu einem kleinen Hilfsmittel gegriffen hat.

Bei Depressionen, Überarbeitung, Angst- und Panikattacken

Depressionen können viele Auslöser haben. Die bleierne Traurigkeit, Energielosigkeit und Apathie kann jeden erwischen. Ist die Depression durch ein äußeres Ereignis, beispielsweise einen Trauerfall, ausgelöst, kann sie nach dem Bewältigen der Trauerphase auch wieder verschwinden. Auch eine Post-Natale-Depression, wie sie viele junge Mütter treffen kann, klingt in den meisten Fällen von alleine wieder ab. Dennoch ist eine Depression lästig, zeitraubend und für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr unangenehm.

Eine Depression kann jedoch auch brandgefährlich für den Betroffenen und Umstehende sein. Dass den meisten Suiziden eine Depressionshistorie voraus gegangen ist, darüber besteht heute kaum noch ein Zweifel. Wirklich schlimm wird es jedoch, wenn der Suizid in einer zerstörerischen Tat endet. Die nie enden wollenden „Mass Shootings“ in den USA oder der absichtlich herbei geführte Airbus-Absturz von 2015 sind hier prominente Beispiele.

Es gibt Erfahrungsberichte darüber, dass CBD Öl zur Behandlung von Depressionen mit Erfolg eingesetzt wurde. Der Wirkmechanismus ist recht gut erforscht: Der Körper verfügt selbst über ein „Endocannabidoid-System“. Dieses verfügt über die Rezeptoren, an welche die Cannabinoide andocken können und so ihre Wirkung entfalten. Diese Cannabinoide werden zum größten Teil auch vom Körper selbst hergestellt. Bei akuten Fällen einer depressiven Verstimmung kann, laut Erfahrungsberichten, das CBD Öl hier helfen, die schlimmsten Spitzen abzubauen.

Dennoch: Eine Depression ist, vor allem wenn sie chronisch wird, eine sehr ernsthafte Erkrankung mit unabsehbaren Folgen. Wenn sich die bleierne Traurigkeit und permanente Erschöpfung nicht durch Sport, Sonnenlicht und gesunden Schlaf bekämpfen lässt, sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden. Mit diesem kann dann die begleitende Therapie mit CBD Öl besprochen werden. CBD Öl kann eine heilsame Wirkung auf Depressionspatienten haben – ein Wundermittel, das Selbstmorde und Amokläufe verhindern kann ist es aber mit Sicherheit nicht.

Ein Vorteil von CBD Öl ist seine recht schnelle, fast unmittelbare Wirksamkeit. Viele Anwender schätzen den beruhigenden Effekt, der schon binnen weniger Minuten eintritt. Damit ist das CBD Öl für viele Angst- und Panikpatienten ein echter Helfer in der Not. Wie viel davon auf eine tatsächliche biochemische Wechselwirkung und wie viel auf einen Placebo-Effekt zurückgeht, ist im Moment Gegenstand intensiver Erforschung. Es spricht jedoch viel dafür, dass CBD Öl, richtig dosiert, tatsächlich als Beruhigungsmittel für Akutfälle eingesetzt werden kann. Man vermutet, dass CBD in der Lage ist, die Ausschüttung von Angstbotenstoffen einzudämmen. Immerhin berichten Betroffene, dass sich nach der Einnahme von CBD Öl tatsächlich nicht nur der psychische Gefühlszustand, sondern auch die körperlichen Symptome auszugleichen beginnen. Dazu gehören

  • Eindämmung von Herzrasen
  • Senkung des Blutdrucks
  • Vermeidung vom „Tunnelblick“
  • Lösen von Verkrampfungen
  • Bekämpfung von Schwindel

Wie gesagt: CBD Öl ist nachgewiesenermaßen frei von Nebenwirkungen. Das kann man von den herkömmlichen chemisch-pharmazeutisch hergestellten Medikamenten für diesen Zweck nicht gerade behaupten. Vor allem sein nicht vorhandenes Potential für eine physische Abhängigkeit (psychisch abhängig kann man leider von jedem Stoff, sogar Nutella, werden) spricht sehr dafür, es auszuprobieren.

CBD Öl bei Übelkeit

CBD Öl werden antimietische, also Übelkeit bekämpfende, Effekte nachgesagt. Der Wirkmechanismus wird folgendermaßen vermutet: Das CBD interagiert mit den Rezeptoren für Serotonin, welches eigentlich für das Glücksgefühl zuständig ist. In der milden Form durch das CBD wirkt es einer Übelkeit entgegen. Beobachtungen legen nahe, dass für die Bekämpfung einer Übelkeit bereits kleinste Dosen CBD ausreichen können.

Als besonders wirksam hat sich in diesem Zusammenhang die Vorstufe vom CBD, das CBDa, gezeigt. Dieser einfacher zu gewinnende Stoff hat sich in einigen präklinischen Studien als Helfer gegen Übelkeit erwiesen. Wer auf der Suche nach einem pflanzlichen Mittel gegen Übelkeit ist, für den sind die CBDa Produkte einen Versuch wert. Sie sind wesentlich billiger als das CBD Öl und scheinen für diesen Zweck besonders effektiv zu sein.

CBD Öl bei Durchfall

Durchfall kann viele Ursachen haben. Im Grunde ist es eine Schutzfunktion des Körpers, der damit einer Vergiftung vorbeugen möchte. Ein als schädlich identifizierter Stoff oder eine Infektion soll auf diesem Weg so schnell wie möglich wieder aus dem Körper entfernt werden. Es kann jedoch auch psychische Ursachen für Durchfallattacken geben.

Das Problem bei der medikamentösen Behandlung von Durchfall ist, dass alles, was eingenommen, auch prompt wieder ausgeschieden wird. Die Verweildauer im Körper ist recht kurz, weswegen viele chemisch-pharmazeutischen Präparate sehr hoch dosiert sind.

CBD Öl wird üblicherweise mit der Pipette unter die Zunge geträufelt. Es wird dann über die Mundschleimhaut aufgenommen und gelangt so – mit Umgehung des Verdauungstraktes – direkt ins Blut. Dort kann es an die Rezeptoren andocken und für die Linderung sorgen. Auch in der zu schluckenden Kapselform ist es sehr gut bekömmlich, da es ein rein pflanzliches Produkt ist. Viele Anwender berichten von einer spontanen Beruhigung des Magen-Darm-Traktes und einer Linderung der Symptome. Als begleitende Therapie bei einer Durchfallerkrankung kann CBD Öl deshalb gut dabei helfen, schnell wieder gesund zu werden. Wichtig ist jedoch, dass man bei anhaltenden Beschwerden die Ursache eindeutig identifiziert. Dazu ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich. Liegt beispielsweise eine Allergie vor, kann durchaus das CBD Öl selbst der Auslöser für die Durchfallerkrankung sein. In diesem Fall kann die Allergie jedoch auch durch die Trägersubstanz ausgelöst werden. CBD wird nicht in der reinen Form, sondern in verschiedenen Konzentrationen angeboten. Dazu wird das reine CBD Öl in verschiedenen Trägerölen gelöst. Üblich sind

  • Hanföl
  • Leinsamenöl
  • Sonnenblumenöl
  • Sogar Hasel- oder Wallnussöl

Liegt gegen eine dieser Öle eine Allergie vor, kann der Anwender durch Wechsel des Trägeröls doch noch zu seinem CBD Genuss kommen.

Bei Migräne und Kopfschmerzen

Das Gehirn selbst ist nicht schmerzempfindlich. Darum werden Gehirn-OPs auch bei vollem Bewusstsein durchgeführt, da so die Reaktionen des Patienten während der OP am besten beobachtet werden können. Die gefürchteten Kopfschmerzen und Migräneanfälle sind Verkrampfungen und Nervenreizungen, die außerhalb des Gehirns stattfinden – auch wenn es sich anders anfühlt. Dennoch: Die Ursache für diese Leiden entsteht tief im Gehirn selbst, im Hypothalamus. Eine Vermutung ist, dass Kopfschmerzen und Migräne durch einen Mangel an Serotonin ausgelöst werden.

Der Serotoninmangel bewirkt eine Erweiterung der Blutgefäße, was die Häufigkeit der Kopfschmerzen erhöht. Cannabinoide sind dem Serotonin stofflich sehr ähnlich und können so – in der Theorie – als Ersatzstoff dienen. Die Erfahrungsberichte von vielen Nutzern sind durchaus ermutigend. Eine klinische Bestätigung, bei der ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme von CBD Öl und dem Lösen von Migräneattacken hergestellt werden kann, steht noch aus. Sollte sich das aber bewahrheiten, haben Millionen von schmerzgeplagten Betroffenen wieder Grund zur Hoffnung. Doch auch hier gilt: CBD Öl macht nicht abhängig und hat keine Nebenwirkungen, das hat selbst die WHO bestätigt. Es ist daher durchaus empfohlen, mit Hilfe von CBD Öl einen Versuch zur Bekämpfung seiner Kopfschmerzen zu starten. Dennoch sollten chronische oder periodisch auftretenden Kopfschmerzen und Migräneattacken unbedingt ärztlich kontrolliert werden. Im günstigsten Fall ist es nur ein ausgerenkter Halswirbel. Im schlimmsten Fall ist es ein Tumor. In beiden Fällen ist CBD Öl allenfalls ein Mittel zur Bekämpfung der Symptome – jedoch kein Heilmittel.

Man vermutet beim CBD Öl jedoch eine entzündungshemmende Wirkung. Diese soll recht breit aufgestellt sein. Wenn die Migräne oder der chronische Kopfschmerz eine Entzündung als Ursache haben, könnte CBD Öl durchaus heilend wirken. Die Forschungen hierzu laufen bereits auf Hochtouren.

Hepatitis

Hepatitis ist die Bezeichnung verschiedener Krankheiten, welche die Leber angreifen. Sie sind teilweise hoch ansteckend und anzeigepflichtig. Man kann sich gegen Hepatitis teilweise impfen lassen, was wir an dieser Stelle auch empfehlen möchten. Ihre Bekämpfung ist auch heute noch sehr schwierig. Bei Hepatitis handelt es sich um eine Viruserkrankung. Antibiotika sind gegen Viren wirkungslos, was die Behandlung dieser Leberentzündung so schwierig macht. Bei einer Hepatitis vernarbt die Leber und verliert immer weiter ihre lebenswichtige Funktion der Blutentgiftung.

Der Einsatz von CBD gegen Hepatitis wurde bereits von verschiedenen Instituten und Universitäten erforscht. Unter anderem ist die University of South Carolina bei der Erforschung dieses Wirkstoffs sehr weit fortgeschritten. Erste Studien aus der Grundlagenforschung haben gezeigt, dass CBD gegen den Virusstamm HB-V (Hepatitis-B) Effekte zeigt, beim Virusstamm HC-V (Hepatitis-C) jedoch weniger effektiv zu sein scheint. Die Forschung geht bei der Behandlung von Hepatitis mit CBD noch weiter.

Neben der direkten Behandlung der Entzündung bzw. des viralen Herdes ist CBD auch als allgemeines Unterstützungsmittel zur Bekämpfung der Nebensymptome sehr gefragt und erfolgreich im Einsatz. So kann eine begleitende Einnahme von CBD Öl während einer Hepatitis-Therapie dabei helfen, die Symptome wie Übelkeit, Schmerzen, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen zu lindern. 

CBD Öl bei Nervenerkrankungen

„Haschisch rauchen macht harmlos“ – so heißt der Titel eines Szene-Gassenhauers aus den 90er Jahren. In der Tat, wer kennt sie nicht, die leicht apathischen, stets gedämpften, entspannten aber leider auch etwas teilnahmslosen „Kiffer“, die allzu sorglos mit den Cannabinoiden umgehen. Diese Charakter verändernden Eigenschaften tragen dazu bei, dass die Diskussion um die Legalisierung von Haschisch noch lange nicht zu Ende ist. Dennoch: Eine Wechselwirkung zwischen Cannabinoiden und Nervenleiden scheint offensichtlich vorzuliegen, die auch therapeutisch genutzt werden kann. Aus diesem Grund wird das CBD mit großem technischem Aufwand durch die sogenannte Dampf-Destillation vom THC abgespalten. Das nicht-berauschende CBD hat ebenfalls nachgewiesenermaßen einen positiven Effekt auf die Nervenbahnen, ohne aber dabei in diesem großen Umfang psychoaktiv zu sein, wie das bekannte THC. Das CBD scheint hier sogar einen ganz besonderen Vorteil zu besitzen: Es spricht vieles dafür, dass CBD antipsychotische Eigenschaften hat. Damit weckt es vor allem in der psychiatrischen Anwendung große Hoffnungen. Ein Wirkstoff, der frei von Begleiterscheinungen, dafür aber in der Lage ist, tatsächlich „Dämonen auszutreiben“ ist genau das, worauf die Psychiatrie wartet. CBD wird damit zum Hoffnungsträger von Drogenkliniken, Schizophrenie-Patienten und Alkoholabhängigen. Bis es soweit ist, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Die klinischen Studien laufen auf Hochtouren, konkrete Ergebnisse mit valider Beweiskraft stehen aber noch aus. Dennoch kommt es im Einzelfall auf einen Versuch an. CBD hat keine Nebenwirkungen, darum kann sein Einsatz als Antipsychotikum nicht schaden.

In einem anderen Fall ist die Forschung allerdings schon etwas weiter. Bei der Nervenkrankheit „Multiple Sklerose“ konnte die Vergabe von CBD in vielen Tests schon dazu beitragen, die Begleiterscheinungen deutlich zu reduzieren. Vor allem die Krämpfe konnten bei Tests deutlich reduziert werden. Auf CBD basierende Medikamente zur Behandlung von MS-Patienten stehen kurz vor ihrer Zulassung. Die geplagten Patienten leiden auch meistens unter Depressionen und einem Verlust des Lebenssinns. Da CBD Öl auch antidepressive Eigenschaften nachgesagt werden und zudem Schmerzen lindert, schickt es sich an zu einem Breitband-Therapeutikum für MS Patienten zu werden. Die Erfahrungsberichte von MS-Patienten, die CBD in Selbstmedikation nehmen, sind aber sehr ermutigend. Von vielen Betroffenen wird eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität berichtet.

Scheinbar wirklich beeindruckend ist die Wirkung von CBD bei Parkinson-Patienten. Wer einmal auf Youtube die Stichworte „Parkinson and CBD“ eingibt, der wird auf ein Video stoßen, das sprachlos macht. Da nimmt ein älterer, unter schrecklichen Krämpfen leidender Herr, einen einzigen Tropfen CBD ein – und ist nach fünf Minuten wieder völlig entspannt. Er kann sogar verständlich sprechen, hat ruhige Hände und lacht wieder. Natürlich hat ein Video an sich nur sehr wenig Beweiskraft. Es weckt aber Hoffnungen und bestätigt die Vermutungen, welche die Forschung bereits sehr lange an CBD hegt.

CBD bei Arthrose

Die Arthrose ist der mechanische Verschleiß der Knorpelsubstanz in den Zwischenräumen der Gelenke. Ist der Knorpel verschwunden, reibt Knochen auf Knochen, was zu großen Schmerzen führt. Dieser Verlust der Knorpelsubstanz führt im Anschluss auch zu Entzündungen. Da CBD schmerzlindernde Eigenschaften nachgesagt werden, kann es hier dabei helfen, die Folgeerscheinungen der Arthrose besser in den Griff zu bekommen. Leider ist in diesem Fall die therapeutische Wirkung von CBD schon fast ausgereizt: Den Knorpel zurück bringen kann es leider nicht. Dass CBD aber besonders bei Arthrose zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden kann war Gegenstand einer Untersuchung der Kenneth S. Warren Laboratories aus New York im Jahr 2000. Die positiven Ergebnisse wurden bei einer weiteren Untersuchung im Jahr 2013 nochmals bestätigt. Neben der Schmerzlinderung wurde auch festgestellt, dass die Gelenkentzündungen bei der Einnahme von CBD reduziert werden. Ein zugelassenes Medikament auf CBD Basis liegt jedoch noch nicht vor. Die Erfahrungsberichte sind jedoch recht zweigeteilt: Die eine Gruppe von Arthrose-Patienten berichten begeistert von einer Linderung ihrer Schmerzen, Zunahme ihrer Beweglichkeit und Verbesserung der Symptome. Die andere Gruppe beklagt jedoch, dass die Einnahme von CBD Öl keinerlei Effekt auf ihr Leiden hat. Es kommt also auf einen Selbstversuch an, um die Wirksamkeit von CBD Öl auszuprobieren. Viel falsch machen kann man glücklicherweise nicht, da CBD keinerlei Nebenwirkungen zeigt.

CBD bei Arthritis

Eine Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Diese kann, muss aber nicht, durch eine Arthrose hervorgerufen werden. Neben dem Verschleiß von Knorpelgewebe gibt es noch einige andere Faktoren, die eine Arthritis auslösen können. Ursachen für eine Arthritis können sein:

  • Bakterielle Infektionen
  • Rheuma
  • Psioriaris-Arthritis, als Folge einer Schuppenflechte
  • Gicht-Arthritis, als Folge einer Störung des Stoffwechsels.
  • Auto-immune Reaktionen (die sogenannte „rheumatische Arthritis“)

Die Symptome einer Arthritis sind jedoch stets recht ähnlich. Um welche Form der Erkrankung es sich genau handelt, darüber schafft ein Besuch beim Arzt Klarheit. Typische Symptome sind

  • Rötung des Gelenks
  • Anschwellung des Gelenks
  • Das Gelenk wird heiß
  • Dauerschmerzen, die sich bei Mobilisierung verschlimmern
  • Eingeschränkte Beweglichkeit.

Für die genaue Diagnose ist eine Blutuntersuchung erforderlich. Die Art der Entzündung ist anhand von „Entzündungsparametern“ recht genau ermittelbar. Das ist auch sehr wichtig: Handelt es sich beispielsweise um eine infektiöse Arthritis, muss die entzündete Stelle unbedingt medikamentös behandelt werden. Man riskiert sonst im schlimmsten Fall eine tödliche Blutvergiftung. Neben der Blutuntersuchung ist auch die „bildgebende Sonografie“, also Ultraschall und Röntgen, zur exakten Bestimmung der Art der Arthritis im Einsatz.

CBD hat sich erfahrungsgemäß als wirksames Naturheilmittel gegen Schmerzen erwiesen. Außerdem hat es Schlaf fördernde Eigenschaften, was einer vorübergehenden Erkrankung ebenfalls dienlich ist. Schließlich wird dem CBD auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, was den Verlauf einer Arthritis ebenfalls verkürzen kann. Bei der Arthritis, die durch eine Auto-Immun-Erkrankung ausgelöst wurde, hat man Appetitlosigkeit als weitere Folgeerscheinung beobachten können. CBD ist ein Appetit anregender Stoff, welcher einer Nahrungsverweigerung entgegen wirkt.

Dennoch darf man sich natürlich bei den Symptomen keinesfalls auf die Wirkung des CBD alleine verlassen. Eine Arthritis gehört in die Hände eines sachkundigen Arztes. CBD kann aber sehr gut, nach Absprache mit dem Arzt, als begleitende Therapie eingesetzt werden.

CBD bei Rheuma

Allgemein wird unter „Rheuma“ eine chronische, entzündliche Erkrankung der Gelenke, die sogenannte „Rheumatische Arthritis“,  verstanden. Doch Rheuma ist tatsächlich ein Oberbegriff für eine ganze Anzahl von Erkrankungen. Dazu zählen:

  • Psoriasisarthritis
  • Kollagenosen
  • Morbus Bechterew
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Gicht
  • Fibromyalgie
  • Hämochromatose
  • Polymyalgia rheumatica

Psoriasisarthritis ist eine Auto-Immunerkrankung. Bei dieser speziellen Form des Rheumas wird das Collagen in den Gelenken vom eigenem Immunsystem angegriffen. Diese Krankheit ist häufig von einer Schuppenflechte begleitet.

Kollagenosen sind ebenfalls Auto-Immunerkrankungen, bei denen sogar die Organe befallen werden können.

Morbus Bechterew ist eine Entzündung der Zwischenräume der Rückenwirbel. Man erkennt die Patienten an ihrem stark gebeugten Rücken.

Sehnenscheidenentzündungen treten bei einer ungewohnten, einseitigen Belastung auf. Sie können schnell wieder verschwinden oder bei Dauerbelastung auch chronisch werden.

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Krankheit, die häufig Sekretärinnen befallen hat. Die jahrelange unnatürliche Haltung der Hände beim Tippen auf Schreibmaschinen oder PC-Tastaturen verengt das „Sehnenfach“. Die Folge sind Schmerzen und Taubheitsgefühle in den Fingern. Auch diese Krankheit wird häufig einfach als „Rheuma“ bezeichnet.

Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der sich Harnkristalle in den Gelenken ablagern können.

Fibromyalgie ist das gefürchtete „Weichteilrheuma“, welches Organe und Muskeln befallen kann.

Die Hämochromatose ist eine Eisen-Stoffwechselstörung, bei welcher der Körper aufgenommenes Eisen nicht mehr ausscheiden kann.

Polymyalgia rheumatica ist eine Entzündung der Muskeln und Sehnen im Schulter-, Hüft- und Beckenbereich. Von dieser Krankheit sind häufig Personen von über 60 Jahren betroffen. Sie kommt häufig gemeinsam mit einer „Riesenzellarteriitis“, bei der sich die Arterien im Schläfenbereich stark erweitern. Dies ist akuter Notfall. Der Patient läuft größte Gefahr zu erblinden.

Diese Krankheitsbilder teilen sich wiederum in weitere, spezielle zu definierende Krankheiten auf. Eine einheitliche Definition darüber, was „Rheuma“ schlussendlich ist, ist daher recht schwierig.

Dem entsprechend ist es nicht gerade seriös, CBD Öl als „Heilmittel gegen Rheuma“ anzupreisen. Rheuma ist keine einheitliche Krankheit. Unter ihr werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, die autoimmunologische Effekte oder Stoffwechselstörungen als Ursache haben.

Beim Verdacht einer rheumatischen Erkrankung lautet unser Rat daher: Suchen Sie einen Arzt auf. Wenn Sie eine Therapie mit CBD Öl begleiten wollen, dann sprechen Sie das bitte mit dem Arzt ab. CBD Öl hat nachgewiesenermaßen einige wohltuende Effekte, die einen Heilungsprozess beschleunigen oder zumindest angenehmer gestalten können. Zudem wirkt CBD gut gegen Entzündungen und ist schmerzlindernd. Schließlich fördert CBD auch einen natürlichen, gesunden und erholsamen Schlaf und reguliert den Appetit so, dass eine gesunde Nahrungsaufnahme möglich ist. Alles zusammen sind Faktoren, die eine Therapie von Rheuma begünstigen können. Schließlich sind keine Wechselwirkungen mit Rheuma-Medikamenten bekannt, so dass eine begleitende Behandlung ohne Risiko ist.

Bei Morbus Crohn

Morbus Crohn ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von nicht-infektiösen Darmerkrankungen. Es handelt sich in der Regel um Auto-Immunerkrankungen, die den gesamten Verdauungstrakt befallen können. Morbus Crohn äußert sich vor allem durch entzündliche Prozesse, die von der Mundhöhle bis zu After auftreten können.

Interessant am Morbus Crohn ist, dass es sich häufig um eine „hausgemachte“ Krankheit handelt, der ein Fehlverhalten des Patienten voraus gegangen ist. Auslöser für Morbus Crohn sind

  • Übermäßige Hygiene
  • Rauchen
  • Falsche Ernährung
  • Psychosomatische Störungen (vor allem in Kombination mit Psychopharmaka)

Darüber hinaus sind auch physiologische Störungen, vor allem im Darmbereich, ursächlich für diese Erkrankung. Häufig kombinieren bzw. verstärken sich die Faktoren gegenseitig. Wer also zur Beruhigung seiner Nerven auf Nikotin und ein Übermaß an Soul-Food setzt, der läuft eine höhere Gefahr an Morbus Crohn zu erkranken.

CBD Öl kann hier direkt und indirekt zu einer Verbesserung beitragen. Selbstverständlich gilt auch hier, die Ursache und die Therapie zunächst mit einem Arzt abzustimmen. Die Therapie mit CBD Öl zu begleiten und zu unterstützen, kann den Heilungseffekt stark beschleunigen. Als „Sofortmaßnahme“ trägt CBD Öl dazu bei, den Schlaf zu verbessern. Damit werden im zweiten Schritt die Nerven so weit beruhigt, dass der Konsum von Nikotin und „Soul Food“ – also Chips, Schokolade und Fast Food – gesenkt oder ganz eingestellt werden kann. Dann wirkt CBD stark entzündungshemmend. Da Morbus Crohn häufig mit einer Darmentzündung einhergeht, kann eine begleitende Therapie mit diesem Cannabidoid die Krankheit direkt am Entstehungsort bekämpfen.

Wichtig ist jedoch, dass Morbus Crohn eine Krankheit ist, die eine Verhaltensänderung des Patienten erfordert. Es nützt wenig, die alten, schädlichen Gewohnheiten beizubehalten aber dafür fleißig CBD Öl zu schlucken. Auch das beste CBD Öl entlässt einen Menschen nicht aus seiner persönlichen Verantwortung.

CBD bei Diabetes

Diabetes ist eine Krankheit, bei welcher der Körper den aufgenommenen Zucker nicht mehr richtig verarbeiten kann. Dies kann zu Organversagen, Verlust der Gliedmaßen oder einen plötzlichen Tod führen. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Diabetes, dem Typ 1 und dem Typ 2.

Beim Typ 1 liegt ein angeborener Gendefekt vor, welcher irgendwann zum Ausbruch der Krankheit führen kann. Der Zuckerhaushalt wird über die sogenannten Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse durch das Ausschütten des Hormons „Insulin“ reguliert. Wenn diese Zellen, beispielsweise durch Auto-Immunologische Effekte, zerstört werden, ist die Zuckerregulierung unterbrochen.

Beim Typ 2, dem sogenannten „erworbenen Diabetes“, wird durch eine übermäßige Aufnahme von Zucker die Bauchspeicheldrüse überstresst. Sie kann entzünden und damit ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen. Im Gegensatz vom Typ 1 ist ein Typ 2 Diabetes im gewissen Sinne heilbar. Wenn die betroffenen Personen zu einer bewussten Ernährungsweise und Bewegung zurück finden und ihr Gewicht reduzieren, pendelt sich der Hormonhaushalt meistens wieder ein.

In beiden Fällen ist eine intensive medizinische Betreuung nach der Feststellung einer Diabetes-Erkrankung erforderlich. Wir raten deshalb davon ab, bei der Behandlung einer Diabetes Erkrankung sich via Selbstmedikation durch CBD Öl therapieren zu wollen. CBD Öl kann jedoch bei der begleitenden Therapie einen guten Beitrag für das Wohlbefinden und die Beschleunigung einer Heilung bewirken.

Man hat beobachtet, dass CBD den Stoffwechsel regulieren kann. Im Fall von Diabetes wurde festgestellt, dass CBD einen schützenden Effekt für die Insulin produzierenden Zellen hat. Die Auto-Immunologischen Prozesse werden durch die Einnahme von CBD unterbrochen und die Beta-Zellen damit vor einem Abbau bewahrt.

Die Glukosetoleranz des Körpers wird durch die Einnahme von CBD verbessert und der Entzündung der Bauchspeicheldrüse entgegen gewirkt.

Auch beim Typ 2 Diabetes hilft eine Aufnahme von CBD dabei, die Entzündung der Bauchspeicheldrüse zu lindern und zu bekämpfen. Damit wird auch einer Insulinresistenz entgegen gewirkt. Hier muss allerdings folgendes festgestellt werden: Nimmt man CBD bei Typ-2 Diabetes ein, ohne dabei gleichzeitig sein Ernährungs- und Bewegungsverhalten zu ändern, kann CBD nicht nur wenig ausrichten. Es gibt jedoch auch Hinweise darauf, dass die Einnahme von CBD die Metabolisierungsrate erhöht. Wird also CBD zusammen mit einer Ernährungs- und Bewegungsumstellung eingenommen, wird die Fettverbrennung beschleunigt und der Körper immer weiter entlastet.

CBD bei Fibromyalgie

Fibromyalgie ist ein Leiden, das unter dem Begriff „Rheumatische Erkrankungen“ fällt. Sie äußert sich durch chronische Schmerzen in den Muskeln und in den Gelenken. Weitere Symptome der Fibromyalgie sind Schlafstörungen, Überempfindlichkeit der Reize (Licht- und Hörempfindlichkeit), Müdigkeit oder Verdauungsprobleme.

Die Fibromyalgie ist therapeutisch nur sehr schwer in den Griff zu bekommen. Die Schulmedizin setzt seitens der Medikamentierung auf Schmerzmittel, Antidepressiva, Opiate und Antiepileptika. Alle diese Pharmazeutika sind verschreibungspflichtig und müssen streng nach Vorgabe des Arztes eingenommen werden, da sie schnell in eine Abhängigkeit führen. Darüber hinaus sieht die konventionelle Therapie einer Fibromyalgie eine Kombination aus Psycho- und Physiotherapie vor.

Die schwer zu behandelnde Krankheit Fibromyalgie kann auch durch die Einnahme von CBD nicht geheilt werden. Jedoch kann CBD Öl dazu beitragen, die unangenehmen Begleiterscheinungen wie Schmerzen, Schlaflosigkeit und Antriebsschwäche deutlich zu reduzieren. Die guten Erfolge von CBD bei Multipler Sklerose oder Epilepsie wecken große Hoffnungen, dass sie auch bei der Fibromyalgie die Heilung ermöglichen und beschleunigen kann. Die Forschungen laufen in diesem Punkt bereits. Da CBD Öl aber keine Neben- oder Wechselwirkungen besitzt, kann eine begleitende Aufnahme des Produkts während einer konventionellen Therapie nur Gutes bewirken.

Bei Asthma

Asthma, genauer „Asthma Bronchiale“ ist eine Entzündung der oberen Atemwege. Es äußert sich durch eine krampfartige Verengung, die zu einer starken Atemnot führt. Asthma kann, muss aber nicht ausschließlich durch allergische Effekte ausgelöst werden. Typische Asthma auslösende Wirkungen sind von Allergien auf Hausstaubmilben, Schimmelpilzen, bestimmten Blütenpollen und Insektenstichen bekannt. Ein Asthmaanfall kann aber ebenso durch eine bakterielle Infektion oder rein psychosomatische Ursachen ausgelöst werden. Viele Menschen reagieren bei überstarken Stress mit dieser Atemnot. Auch können bestimmte Chemikalien, vor allem Reinigungs- und Lösemittel, einen Asthma-Anfall auslösen.

CBD Öl hat eine starke entkrampfende Wirkung. Da bei einem Asthma-Anfall die oberen Atemwege durch ein Zusammenziehen der glatten Ringmuskulatur verengt sind, kann CBD Öl hier helfen, diese Blockierung zu lösen. Wir empfehlen dennoch, bei einer echten Asthma-Attacke nicht alleine auf das CBD Öl zu vertrauen. Diesen Menschen muss sehr schnell und wirksam geholfen werden, sonst endet ein Asthma-Anfall auch schnell in einer Ohnmacht. Das Problem bei einer Asthma-Attacke ist, dass die Menschen in Panik geraten und die Atemnot damit selbsttätig verschlimmern.

Wenn aber die ersten intensivmedizinischen Maßnahmen gegriffen haben, kann CBD Öl dazu beitragen, die Verkrampfungen zu lösen, die Schmerzen zu lindern, den Patienten zu beruhigen und ihm einen angenehmen und erholsamen Schlaf zu verschaffen.

Rauchen und Alkoholmissbrauch begünstigen das Entstehen eines Asthma-Schubes. Es ist daher unbedingt notwendig, das eigene Verhalten auf die Begünstigung der Erkrankung zu untersuchen und schädliches Verhalten abzustellen. Bei einem starken Raucher kann auch das beste CBD Öl nichts ausrichten.

CBD bei Allergien

Eine Allergie ist eine auto-immunologische Reaktion des Körpers auf einen Umweltreiz. Meistens sind die auslösenden Allergene Biostoffe wie der Kot von Hausstaubmilben, Insektenstiche, Blütenpollen oder Schimmelpilzbefall. Chemikalien oder Metalle können aber ebenso allergische Reaktionen auslösen. In jedem Fall handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems, bei dem die eindringenden Fremdstoffe so stark bekämpft werden, dass es zu Schäden am eigenen Körper kommen kann. Ein Allergieschub wird dabei immer von einer Ausschüttung des körpereigenen Hormons Histamin begleitet. Anti-allergische Medikamente haben dabei neben der Erstversorgung der schlimmsten Symptome (z.B. ein Asthma-Anfall) immer auch eine Reduktion des Histamins zum Ziel. Wichtig beim Regulieren von Histamin ist das richtige Verhältnis von Vitamin C, B und Zink. Eine gute Quelle für diese Stoffe sind Fischprodukte und Hanfsamenöl, dem Vorprodukt von CBD Öl. Es sind vor allem seine entzündungshemmenden Eigenschaften, die einen Allergieschub besser verträglich machen können.  Die Abwehrreaktionen des Körpers werden dabei durch ein Andocken an das eigene Endocannabidoidsystem bewirkt. Hier hat sich CBD besonders in Salben- und Cremeform bei der Bekämpfung von allergischen Hautreaktionen erwiesen. Direkt auf eine Neurodermitis aufgetragen, kann das CBD sehr gezielt auf die quälend juckende Stelle einwirken. Das Gute daran: CBD Salbe ist recht preiswert. Anders als bei den Ölen genügt bei Cremes und Salben eine CBD Konzentration von 6% vollkommen aus, um einen positiven Effekt zu erzielen.  Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren und der hohe Gehalt an Linolsäure im CBD Öl tragen ebenfalls dazu bei, die gereizte Hautoberfläche zu heilen.

CBD bei Multipler Sklerose

Multiple Sklerose, oder auch MS genannt, ist eine degenerative auto-immun Erkrankung, welche die Nerven angreift. Genauer gesagt, werden bei der MS die schützenden Umhüllungen der Nerven abgebaut. Nervenstränge sind Stromkabeln nicht unähnlich. Wenn sie ihre Isolation verlieren, sind „Kurzschlüsse“ die Folge. Diese Kurzschlüsse äußern sich bei einem MS-Schub vor allem in Krämpfen und großen Schmerzen.

Die Behandlung einer MS ist sehr schwer. Die Ursachen für die Erkrankung sind nicht geklärt, obwohl schon seit vielen Jahren intensiv daran geforscht wird. Möglich sind Gendefekte oder Umwelteinflüsse.

Multiple Sklerose ist in ihrer schweren Verlaufsform eine recht dramatische Krankheit, bei welcher den Patienten viele Jahre des Schmerzes erwartet. Ein MS-Heilmittel gibt es leider noch nicht. Die Pharmakologie hat jedoch schon einige Medikamente bereitgestellt, mit welche sich die Symptome von MS-erkrankten lindern lassen.

Das entkrampfende und Schmerz stillende CBD ist nachgewiesenermaßen ein sehr wirksames Mittel im Kampf gegen die Folgen einer MS-Erkrankung. Studien stehen darüber zwar noch aus aber es gibt zahlreiche Berichte von betroffenen, die mit der Einnahme von CBD eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreichen konnten.

MS-Patienten bevorzugen hoch dosiertes CBD Öl.

CBD Öl bei Blutvergiftung

Eine Blutvergiftung bzw. Inflammation ist ein gescheiterter Versuch des Körpers, einen Infektionsherd zu bekämpfen. Wenn eine eitrige Entzündung zu groß und stark ist, können die körpereigenen Abwehrkräfte den restlichen Körper ernsthaft gefährden. Besonders brisant ist eine Blutvergiftung für das Gehirn, die Lungen, die Leber und die Nieren.

Vorweg gesagt: CBD Öl eignet sich nicht, um eine Blutvergiftung zu behandeln. Bei dieser Diagnose muss intensivmedizinisch der Infektionsherd bekämpft und beseitigt werden. Das geht häufig nicht ohne chirurgische Eingriffe, beispielsweise bei tief sitzenden Abszessen.

CBD Öl hat jedoch entzündungshemmende Eigenschaften, die als begleitende Therapie genutzt werden können. Darüber hinaus wirkt es schmerz lindernd und beruhigend. Patienten mit der Diagnose „Blutvergiftung“ neigen häufig zu großer Angst, die bis zu einer Panikattacke führen kann. Die Verabreichung von CBD kann hier dabei helfen, die Patienten mental zu stabilisieren, so dass die konventionelle Therapie problemlos durchgeführt werden kann.

CBD bei Alzheimer

Alzheimer ist eine degenerative Erkrankung des Nervensystems im Gehirn. Bei dieser Krankheit lässt die Erinnerungsfähigkeit immer weiter nach, bis die Patienten völlig orientierungslos sind und sterben. Alzheimer ist für die Betroffenen und für die Angehörigen eine sehr qualvolle Krankheit, die mit großem, psychischem Stress einhergeht. Die Erforschung dieser Krankheit ist weltweit im vollen Gange. Ihr wird ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt, da mit steigender Lebenserwartung auch ihre Häufigkeit immer weiter zunimmt.

Nach neuesten Forschungen spielt das Endocannabidoidsystem bei der Entwicklung von Alzheimer eine große Rolle. Die Zusammenhänge werden gerade erst richtig verstanden. Dass es bei der Entwicklung – und auch bei der Therapie – dieser Krankheit eine große Rolle spielt, das steht jedenfalls heute schon fest. Erfahrungsberichte, dass die Aufnahme von dem – leider illegalen – THC die Entwicklung von Alzheimer bremsen kann, gibt es schon lange. Ähnliches wird auch vom legalen CBD erwartet. Auch hier häufen sich Berichte von Betroffenen und Angehörigen, die per Selbstmedikation schon von vielversprechenden Ergebnissen berichten konnten. Allerdings muss bei einer schweren Krankheit wie Alzheimer auch entsprechend hoch dosiertes CBD zum Einsatz kommen. Aufgrund der schwachen Datenlage können wir kaum eine Empfehlung aussprechen. Wir gehen jedoch davon aus, dass Konzentrationen ab 18% als Minimum für die begleitende Therapie von Alzheimer sinnvoll sind.

CBD Öl bei Parkinson

Parkinson ist eine degenerative Erkrankung der Nerven. Die Krankheit wird auch „Schüttellähmung“ genannt. Die betroffenen Personen leiden unter einer unkontrollierten Bewegung der Extremitäten.  Sie tritt zwar meist erst im höheren Alter auf, kann aber auch jüngere Menschen treffen. Ein prominentes Beispiel dafür ist der US-Amerikanische Schauspieler Michael J. Fox, den viele als „Marty McFly“ in der „Zurück in die Zukunft“ Trilogie zu lieben gelernt haben. Er ist lange vor seinem 40. Geburtstag an Parkinson erkrankt und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Krankheit gründlicher zu erforschen und zu bekämpfen.

Die Forschung bezüglich CBD bei Parkinson ist noch im vollen Gange. Was jedoch heute schon erreicht wurde, ist beeindruckend. Auf den einschlägigen Video-Kanälen im Internet gibt es einige, äußerst beeindruckende Videos darüber, wie wirksam die Einnahme von Cannabis-Produkten – zu denen auch CBD zählt – auf die Betroffenen auswirkt. Besonders bekannt ist der Fall des Ex-Polizisten Larry: Der an extremen Spasmen leidende ältere Mann macht wenige Minuten nach der Einnahme eine völlige Verwandlung durch. Seine Spasmen verschwinden, er kann aufstehen, reden, seine Arme und Beine kontrollieren und sogar wieder deutlich sprechen.

Medizinisches Marihuana ist seit letztem Jahr auch in Deutschland erlaubt. Es wird immer häufiger an Parkinson-Patienten verabreicht, die alle von den gleichen Wirkungen berichten: Schmerzen werden gelindert, die Kontrolle über die Gliedmaßen kehrt zurück, Appetit und Schlaf verbessern sich deutlich. Es scheint also, als wäre CBD Öl bei dieser Gruppe von Betroffenen schon über das Stadium des „rettenden Strohhalms“ hinausgewachsen und schickt sich an, ein wirksames Therapeutikum zu werden.

Bei Fettleibigkeit und Übergewicht

Fettleibigkeit und Übergewicht sind die Zivilisationskrankheiten Nr. 1 der Gegenwart. Sie sorgen für eine Vielzahl an vermeidbaren Folgeerkrankungen. Neben zahlreichen Problemen mit Herz und Kreislauf, Knochen und Gelenken sowie psychischen Problemen, steht das chronische Übergewicht auch in Verdacht, fördernd für den Krebs zu sein. Die Ursache von Übergewicht ist im Grunde so einfach wie vermeidbar: Dem Körper werden permanent mehr Kalorien zugefügt, als über Grundumsatz und Bewegung abgebaut werden.

Das Problem beim Übergewicht ist, dass dieses Phänomen seitens der Evolution überhaupt nicht vorgesehen war. Vielmehr war für die Menschheit der tägliche Kampf um ausreichend viel Nahrung der Normalzustand, der zehntausende von Jahren angehalten hat. Wir haben deshalb keine evolutionäre, natürliche Abwehrreaktion gegen ein Überangebot von Nahrung.

Erschwerend kommt hinzu, dass Essen, insbesondere das Essen von den besonders dick machenden Speisen, direkt auf unser Belohnungssystem wirkt. Süßes und Kohlenhydrate reiches Essen setzen Endorphine frei. Der Körper belohnt sich damit praktisch selbst, weil die Wahrscheinlichkeit des Verhungerns in immer weitere Ferne gerückt wird. 

Das Cannabidoid THC, welches auch für den berauschenden Zustand beim „Kiffen“ zuständig ist, ist denkbar schlecht für das Abnehmen geeignet. Wer einen „Kiffer“ kennt, der kennt auch deren „Lachflashs“ – die kurze Phase der Euphorie, die sich durch ein unkontrolliertes Lachen äußert. Dieser Lachflash wird kurz darauf vom „Fressflash“ gefolgt. Das ist eine unkontrollierte Lust aufs Essen, vor allem für Süßes, Herzhaftes und Kalorienreiches. THC ist daher eher ein Mittel, um eine Magersucht zu bekämpfen denn ein Übergewicht.

Ganz anders verhält es sich hingegen beim CBD. Dabei wirkt das CBD auf verschiedene Weise, die ein Abnehmen begünstigen können.

Physische Wirkungen: CBD regt den Stoffwechsel an. Im Fall des Abnehmens betrifft das vor allem die Fettverbrennung. Diese muss zwar durch Bewegung erst einmal ausgelöst werden. CBD scheint aber der Beobachtung nach dazu beizutragen, dass diese Verbrennung beschleunigt geschieht. Bei vielen anderen Effekten ist die Forschung jedoch noch zu keiner eindeutigen Aussage bereit. So sind Berichte wie das CBD die Bildung neuer Fettzellen blockieren soll noch als Marketing-Aussagen ohne wissenschaftliche Grundlage zu verstehen. Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von unseriösen Aussagen dieser Art distanzieren.

Paychische Wirkungen: Was aber als gesichert anzusehen ist, dass CBD beim Abbau von Ängsten und Depressionen helfen kann. Genau diese Ängste und Depressionen können bereits die Blockaden aufbauen, die einen Fettleibigen davon abhalten, mehr Disziplin beim Essen und beim Sport aufzubringen. Hier liegt meistens die eigentliche Ursache vom Übergewicht: Die Menschen sind nicht „faul“ sondern sind so vom Scham über ihr Aussehen überwältigt, dass sie sich nicht unter die aktiven Sportler trauen. Darüber werden sie wieder traurig, was sie mit dem „Soul Food“ – also Chips, Schokolade, Pizza und Fast Food – wieder gegentherapieren. Diesen gefährliche Teufelskreis gilt es zu durchbrechen und dafür scheint CBD in mehrfacher Hinsicht gut geeignet zu sein.

Schließlich hat CBD – im Gegensatz zum THC – auch Appetit zügelnde Eigenschaften. In Summe spricht vieles dafür, dass eine Einnahme von CBD einem Betroffenen gut über die ersten Tage und Wochen einer Umstellung vom Bewegungs- und Ernährungsverhalten helfen kann.

CBD Öl bei Schmerzen und Entzündungen

Schmerzen sind Reaktionen des Körpers auf innere oder äußere Überreizungen. Entzündungen im Körper können direkt wie indirekt für anhaltende Schmerzen verantwortlich sein. Neben der reinen Inflammation sind Krämpfe bei vielen Entzündungsformen eine Begleiterscheinung. Diese Krämpfe sind wiederum die Ursache von vielen Kopf- und Muskelschmerzen.

Cannabidiol hat nachgewiesenermaßen entzündungshemmende Eigenschaften. Besonders bekannt ist es aber für seine krampflösende Wirkung. Beides zusammen macht das CBD Öl zu einem gut wirksamen und sehr gut verträglichen Schmerzmittel. Die krampf lösende Wirkung von CBD wurde inzwischen auch von der Pharmakologie erkannt. Inzwischen werden aus reinen CBD Kristallen hoch wirksame Medikamente gegen epileptische Anfälle entwickelt, die sich gegenwärtig in einer  sehr vielversprechenden Testphase befinden.

Besonders vorteilhaft von CBD als Schmerzmittel sind seine sehr gute Verträglichkeit und seine geringen bis praktisch nicht vorhandenen Nebenwirkungen. Sind die klassischen Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Thomapyrin stets eine hohe Belastung für Magen, Leber und Nieren, ist CBD vollkommen schonend für den ganzen Körper. Darüber hinaus wirkt CBD nicht nur anti-symptomatisch, sondern bekämpft auch die Ursachen der Schmerzen direkt an ihrem Entstehungsherd. Das macht es gut als Initialmittel verwendbar, bevor man zu den stärkeren aber eben leider auch sehr schädlichen Schmerzmitteln greift. Auch kann es die Einnahme von konventionellen Schmerzmitteln gut begleiten. Bevor also zu einer höher dosierten Version von Ibuprofen gegriffen wird, kann man ein schwächeres, für Magen und Leber besser verträgliches Mittel zunächst einmal mit CBD kombinieren. Neben- und Wechselwirkungen sind keine bekannt, so dass diese Kombitherapie vollkommen ungefährlich ist.

CBD bei chronischen Schmerzen

Chronische Schmerzen haben ihre Ursache meistens in Erkrankungen des Muskel- oder Skelettapparates. Eine chronische Verkrampfung, beispielsweise der Nackenmuskulatur, kann einen permanenten Kopfschmerz auslösen. Darüber hinaus sind Entzündungen, vor allem in den Gelenken, eine häufige Ursache von chronischen Schmerzen. CDB wirkt auf die CB2 Rezeptoren, die unter anderem auch das Immunsystem des Körpers steuern. Damit wird die körpereigene Abwehr gestärkt und die Ursache von chronischen Schmerzen bekämpft. Darüber hinaus wird CBD eine die Durchblutung fördernde Eigenschaft nachgesagt. Neben der Bekämpfung der Schmerzen wird so auch eine Beschleunigung der Heilung und Beseitigung der Schmerzursache erreicht.

CBD bei Krebs

Es gibt in der Tat sehr vielversprechende Laborversuche, bei denen eine Hemmung des Wachstums von Tumorzellen unter bzw. Cannabis-Einfluss zu beobachten war. Die ersten Forschungen dazu reichen bis in die 1950er Jahre zurück. Tatsächlich wurde aus THC ein synthetisches Medikament entwickelt, das bei Leukämie und bei der Behandlung nicht operable Tumore eingesetzt wird.

Dennoch: Cannabis und seine Abkömmlinge sind noch weit davon entfernt, als wirksames Krebsmedikament angepriesen werden zu können. Auch wenn vieles dafürspricht, dass THC und CBD tatsächlich eine große Wirksamkeit gegen diese teuflische Krankheit zeigen können – wir werden an dieser Stelle auf keinen Fall CBD als Krebsheilmittel anpreisen. Das wäre mehr als unseriös und würde mit dem Leben und den Hoffnungen der Betroffenen spielen. Von solchen Methoden möchten wir uns ausdrücklich abgrenzen.

Beim Thema „CBD und Krebs“ möchten wir vielmehr auf die positiven Eigenschaften des Naturheilmittels hinweisen, die es bei der Nachsorge einer erfolgreichen Krebsbehandlung haben kann.

Bei einer Krebsbehandlung geht es um „alles oder nichts“. Auf Nebenwirkungen wird beim Kampf gegen Krebs deshalb nur sehr wenig Rücksicht genommen. Viel hilft viel – das ist zu Recht das Motto, schließlich soll jede einzelne Krebszelle vernichtet werden, damit die Krankheit möglichst nicht zurückkommt. Dem entsprechend unangenehm ist für Betroffene die Zeit während und nach der Behandlung. Chemotherapie, Bestrahlungen, Kontrastmittel-Diagnose, chirurgische Eingriffe – das alles zehrt an der physischen und psychischen Verfassung der Patienten. Auch wenn am Ende der Reise eine Heilung stehen soll, der Weg dahin macht es für die Betroffenen zu einer wahren Tortur.

CBD Öl kann hier helfen, die Spitzen der anstrengenden Krebsbehandlung und -nachsorge zu kappen und den Weg in ein gesundes Leben zu beschleunigen. Dabei geht es um die Bekämpfung der Übelkeit und des Schwindels, der einer lebenswichtigen Nahrungsaufnahme im Weg steht. Als besonders wirksam hat sich hierbei eine Kombinationstherapie aus THC und CBD erwiesen. Aus diesem Grund sind medizinisches Marihuana und daraus gewonnene Medikamente heute auch in Deutschland zulässig. Verbesserung des Schlafs, des Appetits, Beruhigung der Nerven und Linderung der Schmerzen machen CBD auch ohne das THC zu einer sehr wirkungsvollen Begleittherapie einer Krebsnachsorge.

Nebenwirkungen

Die WHO hat sich im Rahmen einer umfangreichen Studie von der Harmlosigkeit von CBD überzeugt. Das schließt auch seine Nebenwirkungen mit ein. Es sind praktisch keine Nebenwirkungen festgestellt worden. Lediglich bei Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wurde festgestellt, dass der Stoffwechsel bei der Aufnahme der Arzneimittel verlangsamt sein konnte. Aus diesem Grund ist empfohlen, die kombinierte Einnahme von CBD mit irgendeinem anderen Medikament vorher mit dem Arzt abzusprechen.

Es gibt allerdings Erfahrungsberichte, die gewissen Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD beschreiben. Diese treten aber meist bei sehr hohen Dosen auf und verschwinden, wenn man die Konzentration des CBD etwas senkt. Typische Effekte sind:

 

  • Trockener Mund
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Niedriger Blutdruck

Kritik an CBD

Je mehr CBD als wundersames Allheilmittel in aller Munde ist, desto mehr ist angezeigt, ganz genau hin zu schauen. CBD gilt nach wie vor als „Nahrungsergänzungsmittel“. Damit unterliegt es dem „Heilaussagen“ Verbot. Auch wenn sich die Erfahrungsberichte überschlagen mögen – häufig steckt doch kommerzielles Interesse hinter den allzu blumigen Versprechungen. CBD hat mit Sicherheit eine Vielzahl von positiven Wirkungen – das „Universal-Specificum“, für das es an vielen Stellen angepriesen wird, ist es jedoch mit Sicherheit nicht. CBD kann dabei helfen, einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu erreichen und zu stabilisieren – dazu ist jedoch stets eine Mitarbeit des Betroffenen erforderlich. Wer nach wie vor raucht, Alkohol trinkt, ungesund isst und sich nicht ausreichend bewegt, bei dem ist auch das beste Naturheilmittel wirkungslos. Wer hingegen einen hervorragenden BMI hat, auf Ernährung und Bewegung achtet und auch sonst einen gesunden Lebensstil pflegt, für den sind Nahrungsergänzungsmittel, einschließlich CBD Öl, eigentlich unnötig.

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CBD Autor

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen.

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Cannabidiol-Produkte bald in der Apotheken-Freiwahl? DAZ.online, 10. April 2018.